Neujahrsvorsätze für gefährdete Westler
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Neujahrsvorsätze für gefährdete Westler

Benin hat Liebe und Glück für uns „Beninische Solidarität mit gefährdeten Westlern“ ist eine Ausstellung, die ich schon ewig besuchen wollte. (Bis 12.1.2014 ist sie noch im Kunsthaus Graz zu finden). Romuald Hazoumé heißt der Künstler, der dahinter steckt. Seine Idee: Bilder, die in unsren Köpfen von Afrika spuken, umzudrehen. Und so gründete er die … Weiterlesen

Arbeiten, Weltreisen oder „the joy of living“ ?
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Arbeiten, Weltreisen oder „the joy of living“ ?

Mai, Tag der Arbeit. arbeit nervt und bück dich hoch dominieren die Assoziationsketten in meinem Hirn. Hangover und I love it folgen automatisch. Franzobel schreibt im Standard einen Aufsatz darüber, warum wir die Arbeit abschaffen sollen und im Spar begegnet mir eine Mitte 20-Jährige mit geschätzten 10 übereinandergestapelten Packungen Magertopfen, die ihrem Partner erklärt: „Ich zieh das … Weiterlesen

Über den Tellerrand – Tod, Tourismus, Tschechien… und Bollywood
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Über den Tellerrand – Tod, Tourismus, Tschechien… und Bollywood

Tsunami all over Obwohl ich mich ja wahnsinnig gerne in Graz wähne, treibt es mich diesen Herbst immer wieder ein Stück weit hinaus in die Welt. Nach langem Warten erscheint (hoffentlich endlich) Mitte/Ende Oktober ein Text von mir im Feuilletonmagazon „Schreibkraft“ über einen Tsunami in Thailand und das Verhältnis zwischen Tod und Tourismus. Wie es … Weiterlesen

Wolf Haas’sche Dialektik in Fußfesseln und Migration
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Wolf Haas’sche Dialektik in Fußfesseln und Migration

In sehr poetischen Momenten bezeichne ich mich gerne als literarisches Kind von Wolf Haas und Andrea Stift. Das liegt einerseits am Wortspiel, an Andrea’s brutaler Realtität, die sie gern einmal beschreibt, aber am verwirrenden Baustellen-Syndrom, das die Bücher von Herrn Haas kennzeichnet und auch auszeichnet. Nach „Verteidigung der Missionarsstellung“ frage ich mich, ob ich einfach … Weiterlesen

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Mi vida, mi corazon

Je mehr ich mich mit Bulgarisch beschäftige, desto mehr sehne ich mich nach Spanisch. Der Sprache meines Herzens. Das klingt kitschig. Aber Spanisch ist es eben auch. Latino-Spanisch. Eine Sprachkultur in der Angebetete mit „mi vida, mi corazon“ gerufen werden, in der blitzblaue Wände neben knallgelben, üppige Blumen und wuchtige Kakteen friedlich koexistieren, kleine Skelette … Weiterlesen