leseRauSch/muttiert

Reality bites… Sex, feministische Mütter und Lesestoff

J. ist mittlerweile 7 Wochen alt. Statt bloggen, nutze ich die Zeit (während dem Stillen) zum Lesen.

..zum Beispiel diese feministischen (teils auch mit critical whiteness-Inhalten) Blogs:

…gut, die les ich am Computer.

Caitlin Moran „How to be a Woman“ ist die aktuelle Stilllektüre. Feministisch, bissig, derb, smart und einfach lustig. Moran zeichnet ihren Weg zum Frau-Werden auf show tochonungslos ehrliche Art nach – beginnend von ihrem 13. Geburtstag. Moran ist pro Porno, allerdings für besseren, vielfältigeren, echteren; pro Schambehaarung und definitiv pro zur Selbstbezeichnung „Feministin“. Ich muss zugeben, nicht jedes Vokabel aus ihrem Wortschatz ist mir geläufig, trotzdem zergeht es einfach auf Hirn, Zunge und Zwerchfell😀 Hier ein paar Schmankerl:

Zum gängigen Porno-Plot :
This is the Tesco Fuck; the Microsoft Windows screw; crushing every other Kind of sex out of the market.“ – Erinnert mich an Cindy Gallop – Make love not porn.

Zum brasilian waxing:
I can’t beleieve we’ve got to a Point where it’s basically costing us Money to have a fanny. They’re making us pay for maintenance and upkeep or our lulus, like they’re a communal garden. It’s stealth tax. […]This is Money we should be spending on THE ELECTRICITY BILL and CHEESE. […] Instead, we’re wasting it on making our Chihuahuas look like a skanky Lidl chicken breast.“

Und zur Abwehrhaltung von einigen Frauen gegen Feminismus:
What do you think feminism IS, ladies? What part of ‚Liberation for women‘ is not for you? Is it freedom to vote? The right not to me owend by the man you marry? The campaign for equal pay? […] Did all that good shit GET ON YOUR NERVES?“

und mein absolutes Lieblingsstatement…

„Imagine if, in the 1960s, it had become fashionable for black People to say they ‚weren’t into‘ civil rights. ‚No! I’m not into civil rights! That Martin Luther King is too shouty. He just Needs to chill out, to be honest.“

böse

nächste Baustelle

So viel dazu. Und das Statements des gestrigen Tages. Als ich am nahen Pflegewohnheim bei 28 Grad mit Kind im Tragetuch vorbei marschierte, vernahm ich vom schattigen Bankerl , wo drei ältere Heimbewohnerinnen der Hitze trotzten auf einmal in sehr lautem Ton: „Diese vielen Sex-Unfälle und Vergewaltigungen…ist kein Wunder bei dem, wie sich die Leute heute kleiden.“ Dann war wieder Stille. Keine Ahnung, ob das nur ein spontaner Gedankenausrutscher war, oder die Sprecherin mich damit meinte. Mir war zu heiß für eine Diskussion. Dachte mir bloß: Genau, daran wird’s gelegen haben in der Justizanstalt Josefstadt. Vermutlich hatte der 14-Jährige auch ein Rockerl an…

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